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Klimawandel

BEDROHUNG ERDE: 7 Gefahren, die unseren Planeten akut bedrohen

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7 Gefahren, die unseren Planeten akut bedrohen

7 Gefahren, die unseren Planeten akut bedrohen

in Beitrag von Christina Nuñez|

Was bedeutet eigentlich der Begriff Nachhaltigkeit für dich? In den vergangenen Jahren avancierte das Wort zu einer Art Modewort, zusammen mit weiteren, eher schwammigen Begriffen wie ‚grün‘, ‚umweltschonend‘ und ‚CO2-Fußabdruck‘.

Okay, vielleicht ein klein wenig irreführender Auftakt. Denn ich wollte hier jetzt den Begriff ‚Nachhaltigkeit‘ nicht in die Breite treten, sondern viel mehr darauf hinweisen, dass ‚Nachhaltigkeit‘ weit mehr bedeutet, als ’nur‘ den Klimawandel zu bekämpfen. Denn irgendwie hab ich in letzter Zeit das Gefühl, dass diese beiden Begriffe synonym benutzt werden.    
Versteht mich bitte nicht falsch, der Klimawandel ist und bleibt ein großes Thema – aber er darf bei weitem nicht isoliert betrachtet werden, denn manchmal ist der Klimawandel nur die Antwort auf etwas, was bereits als Gefahr im ersten Schritt unseren Planeten bedroht. 
Kurzum: die Menschheit hat echt einiges verbockt, und der Klimawandel ist die Antwort, welche die Natur uns Menschen gibt, mit dem sehr ernstzunehmenden Hinweis: Leute, es muss sich was ändern, und zwar bald! 

Kling ich zu dramatisch? Tut mir leid – aber das hier ist echt harter Tobak der nicht runtergespielt werden sollte. Unser Planet wird tagtäglich angegriffen, und hier sind die 6 größten umweltbezogenen Gefahren, die derzeit auf ihn einwirken:

1. Der Klimawandel

Okay okay, ich weiß, ich hab gerade gesagt, dass man den Klimawandel nicht isoliert betrachtet soll. Will ich auch gar nicht. Ich fang meine Aufzählung lediglich mit dem Klimawandel an, um zu zeigen, dass er an der Spitze steht. Alle folgenden Gefahren bedrohen unseren Planeten UND tragen zudem dazu bei, dass der Klimawandel immer weitere Ausmaße annimmt: Hitzewellen, Dürren, Überflutungen, schwere Stürme, ein Rückgang der Ernten und steigende Meeresspiegel  – um hier mal nur eine Handvoll Auswirkungen zu nennen. Klingt nicht nach Spaß. 

2. Abholzung

Die massive Abholzung unserer Wälder weltweit bringt gleich mehrere schwerwiegende, negative Auswirkungen mit sich. Zum einen erzeugt es eine Sauerstoffabnahme in unserer Atmosphäre. Des Weiteren ist es für eine massive Verdrängung der Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich, was da heißt: die Biodiversität nimmt gewaltig ab. Immer mehr Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Und: die Abholzung gilt als einer DER Faktoren für den Klimawandel (und da wären wir wieder bei Punkt Eins). 

3. Umweltverschmutzung

Ein verschmutzter Strand in Lima, Peru | Flickr: Geraint Rowland

Laut der Weltgesundheitsorganisation stellt „Luftverschmutzung inzwischen das weltweit größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko dar“. Diese Schlussfolgerung wurde anhand der geschätzten 3.7 Millionen Todesopfern pro Jahr (laut einer Studie aus dem Jahr 2012) gezogen.

Natürlich gibt es auch andere Formen der Umweltverschmutzung, wie zum Beispiel Abfälle. Meine Kollegin Natalie Prolman hat letztens vom Bericht der World Bank berichtet, der besagt, dass ‚unsere Städte derzeit ungefähr 1.3 Milliarden Tonnen massiven Müll pro Jahr produzieren…und angesichts des derzeitigen Trends zur städtebaulichen Entwicklung wird diese Zahl aller Voraussicht nach bis zum Jahr 2025 auf 2.2 Milliarden Tonnen Müll anwachsen – ein Anstieg von 70%“. Umweltverschmutzung vergiftet den Boden und Wasserstraßen, tötet Pflanzen und schadet gleichermaßen Mensch und Tier. Plus, es ist schlicht und ergreifend ekelig. 

4. Verlust an Biodiversität

In Folge von Überfischung, Abholzung, Zerstörung von Lebensraum, Umweltverschmutzung und weiteren Faktoren, sind mehr und mehr Pflanzen und Tiere vom Aussterben bedroht. Selbst der kleinste Eingriff in ein Öko-system kann demnach einen Domino-effekt mit sich bringen, der auf uns alle Auswirkungen haben kann! Die biologische Vielfalt zu schützen sollte daher ebenfalls oberste Priorität besitzen. 

5. Todeszonen im Ozean

Todeszonen im Meer entstehen, wenn der Sauerstoffgehalt im Wasser so tief fällt, dass die Meeresflora und -fauna nicht mehr überleben kann. Typischerweise entstehen solche Zonen in der Nähe dicht besiedelter Küstenregionen wie beispielsweise an der Golfküste in Nord Amerika, wo viele Chemikalien im Wasser zu finden sind. Falls Fans von Meeresfrüchten unter uns sind, dann drück ich euch die Daumen, dass euer Abendessen nicht aus einer dieser Todeszonen kam – denn selbst wenn das Meeresleben sich dort einigermaßen durchschlagen kann, können die Chemikalien immer noch im Essen und somit ihr euren Mägen landen.

6. Überbevölkerung

Da die menschliche Bevölkerung weiterhin kontinuierliche wächst, wächst somit auch der Druck auf unsere Umwelt, und mehr und mehr Ressourcen gehen verloren. Und nein, ich spreche hier nicht von Lebensmitteln – wir haben tatsächlich mehr als genug zu Essen, um alle Menschen satt zu kriegen. Ich spreche von der Tatsache, dass um so mehr die Weltbevölkerung wächst, desto mehr müssen unberührte Naturgebiete Platz für neue Infrastrukturen schaffen und desto mehr ‚Zeugs‘ wird produziert und desto mehr wird die Umwelt verschmutzt.

7. Überfischung der Meere

Fischfang in Alaska, USA | Flickr: Nick Rahaim

Für eine viel zu lange Zeit nehmen wir unsere Ozeane schon für selbstverständlich wahr, entsorgen unliebsamen Müll in ihnen und bedienen uns unaufhörlich aus dem Meer ohne über die Auswirkungen nachzudenken. Tja…der Tag der Abrechnung ist gekommen. Aufgrund von rücksichtslosem Fischfang stehen viele Fischarten bereits kurz vor dem Aussterben. Und wie ich bereits oben erwähnt habe: ein Verlust an Biodiversität bringt IMMENSE Schwierigkeiten für uns alle mit sich. 


Also, das alles ist mehr als angsteinflößend. Aber hier sind die guten Nachrichten: wir haben die Möglichkeit in einigen Dinge nochmal die Kurve zu kriegen, und zwar genau dieses Jahr!

Im September dieses Jahres wird die UN über eine neue weltweite To-Do Liste für die Entwicklungszusammenarbeit entscheiden, die dort ansetzen will, wo die letzte To-Do Liste aus dem Jahr 2000 aufgehört auf (auch bekannt unter Millennium Development Goals, zu deutsch: Millenniums Ziele). Daran anschließend will im Dezember die UN Klimaschutzkonferenz in Paris neue Maßnahmen für den Klimaschutz festlegen, die essentiell im Kampf gegen den Klimawandel sein werden. Wir von Global Citizen werden beide Ereignisse im Auge behalten und sicher gehen, dass wir sowohl davor, dabei und danach die weltweite Aufmerksamkeit auf den Umweltschutz legen, so dass die Treffen nicht nur heiße Luft produzieren, sondern dort verbindliche Ergebnisse zustande kommen.

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