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Faire-Mieten-Gesetz
Eingereicht von: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN · BT-Drs. 21/222
Was ändert sich?
In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt sollen Mieten in drei Jahren nur noch um höchstens 9 Prozent steigen dürfen, die Mietpreisbremse dauerhaft gelten und Eigenbedarfskündigungen eingeschränkt werden. Der Ausschuss empfiehlt, den Entwurf abzulehnen.
Ab wann: am Tag der VerkündungKI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
Abgelehnt- Ausschuss
- dafür: Grüne, Linke · dagegen: CDU/CSU, AfD, SPD
Worum geht es?
Zahlreiche Regelungen zur Verbesserung des sozialen Mietrechts bei Wohnraummietverträgen: Entfristung der Mietpreisbremse für neue Mietverträge in angespannten Wohnungsmärkten und Erschwerung ihrer Umgehung, Absenkung der …
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Kappungsgrenze auf 9 Prozent in 3 Jahren, rechtsvereinfachende Ausgestaltung des Ordnungswidrigkeitstatbestands der Mietpreisüberhöhung und Wiederherstellung der generalpräventiven Wirkung durch Erhöhung des Bußgeldrahmens auf 100.000 Euro, Übertragung der Regelungen zur sog. Schonfristzahlung auf die ordentliche Kündigung, Sperrfrist von 5 Jahren für die Eigenbedarfskündigung nach Eigentumsumschreibung, u.a.; Änderung versch. §§ Bürgerliches Gesetzbuch, § 50 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche sowie §§ 5 und 20 Wirtschaftsstrafgesetz 1954 Bezug: Siehe auch 20. WP GESTA C053 und GESTA 19. WP C113 sowie Entschließungen des Bundesrats auf BR-Drs 68/25 und BR-Drs 571/22
Wer ist betroffen?
- Mieterinnen und Mieter in bestehenden MietverträgenEntlastung
Die Miete darf in angespannten Märkten innerhalb von drei Jahren nur noch um höchstens 9 Prozent steigen.
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„Durch dieses Gesetz werden unter anderem Mieterhöhungen bei Wohnraummietverträgen in angespannten Märkten auf 9 Prozent in drei Jahren begrenzt (Absenkung der Kappungsgrenze).“
- Menschen, die eine Wohnung neu anmietenEntlastung
Die Mietpreisbremse gilt bei neuen Mietverträgen dauerhaft, die Ausnahme für nach 2014 gebaute Wohnungen wird nachgezogen und Umgehungen werden erschwert.
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„Durch dieses Gesetz werden unter anderem die Mietpreisbremse für neue Mietverträge in angespannten Wohnungsmärkten entfristet, die Ausnahme für nach 2014 gebaute Wohnungen nachgezogen und ihre Umgehung erschwert.“
- Mieterinnen und Mieter, denen gekündigt wirdEntlastung
Wer Mietschulden nachzahlt, kann auch eine ordentliche Kündigung abwenden, und Eigenbedarfskündigungen werden eingeschränkt.
Zu tun: Rückstände innerhalb der Schonfrist nachzahlen
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„Schonfristzahlungen werden auch bei einer ordentlichen Kündigung möglich und Eigenbedarfskündigungen werden eingeschränkt.“
- Einkommensschwache Mieterinnen und MieterEntlastung
Sie sollen besser vor Mietpreissteigerungen und überhöhten Angebotsmieten geschützt werden.
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„Ziel des Gesetzentwurfs ist, die Anhebung des Schutzniveaus gerade für einkommensschwache Mieterinnen und Mieter vor Mietpreissteigerungen und überhöhten Angebotsmieten durch eine Verbesserung des sozialen Mietrechts bei Wohnraummietverträgen.“
- Private Vermieterinnen und VermieterBelastung
Sie dürfen die Miete in angespannten Märkten in drei Jahren nur noch um höchstens 9 Prozent erhöhen, unterliegen dauerhaft der Mietpreisbremse und können schwerer wegen Eigenbedarf kündigen.
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„Eigenbedarfskündigungen werden auf den Kern der Regelung zurückgeführt und in angespannten Märkten mit angemessenen Fristen versehen.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Auswirkungen auf die Haushalte des Bundes, der Länder oder der Kommunen sind durch die Rechtsänderung nicht zu erwarten.
- Erfüllungsaufwand
Für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft entsteht kein Erfüllungsaufwand.
- Weitere Kosten
Weitere Kosten für die Wirtschaft, Kosten für soziale Sicherungssysteme, Auswirkungen auf Einzelpreise und das Preisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, sind nicht ersichtlich.
Wo steht das Gesetz?
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht20. Mai 2025 · BT-Drs. 21/222
- Bundestag: 1. Lesung23. Mai 2025 · BT-PlPr. 21/8
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung25. Juni 2025 · BT-Drs. 21/631
- Bundestag: 2. Lesung26. Juni 2025 · BT-PlPr. 21/14
Im Bundestag gesagt
21 Reden an 2 Sitzungstagen.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Dr. Till Steffen · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 612C
- Dr. Jan-Marco Luczak · MdB, CDU/CSU23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 613D
- Christoph Grimm · MdB, AfD23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 615D
- Hakan Demir · MdB, SPD23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 616C
- Caren Lay · MdB, DIE LINKE23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 617C
- Christian Moser · MdB, CDU/CSU23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 618C
- Rainer Galla · MdB, AfD23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 620A
- Hendrik Bollmann · MdB, SPD23. Mai 2025 · Plenarprotokoll 21/8, S. 621A
- Sonja Eichwede · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1141D
- Rainer Galla · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1142D
- Dr. Günter Krings · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1143D
- Dr. Till Steffen · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1144C
- Caren Lay · MdB, DIE LINKE26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1145C
- Hakan Demir · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1146D
- Stefan Möller · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1147C
- Dr. Jan-Marco Luczak · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1148C
- Hanna Steinmüller · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1151B
- Carmen Wegge · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1152A
- Thomas Fetsch · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1153A
- Carsten Müller (Braunschweig) · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1154A
- Dr. Konrad Körner · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1155C