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Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland
Eingereicht von: CDU/CSU, SPD · BT-Drs. 21/323
Was ändert sich?
Unternehmen können neu gekaufte Maschinen und Fahrzeuge zwischen Juli 2025 und Ende 2027 schneller steuerlich abschreiben, E-Autos sogar zu 75 Prozent im ersten Jahr. Die Körperschaftsteuer sinkt ab 2028 schrittweise von 15 auf 10 Prozent.
Ab wann: Am Tag nach der Verkündung; die Änderungen bei der Forschungszulage ab 1. Januar 2026. Abschreibungen gelten für Anschaffungen nach dem 30. Juni 2025, Körperschaftsteuersenkung ab 2028 in Stufen bis 2032.KI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
In KraftBeratungsstand laut DIP: Verkündet
- Ausschuss
- dafür: CDU/CSU, SPD · dagegen: Grüne, Linke · Enthaltung: AfD
Verkündet am 18. Juli 2025 im BGBl I 2025, 161
Worum geht es?
Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen durch wachstumsfördernde Verzahnung gezielter Investitionsanreize mit flächendeckenden Entlastungen: Wiedereinführung und Aufstockung der degressiven Abschreibung als zeitlich …
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begrenzter "Investitions-Buster", anschließend schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes, Absenkung des Thesaurierungssteuersatzes für nicht entnommene Gewinne, Einführung einer arithmetisch-degressiven Abschreibung für Elektrofahrzeuge, Anhebung der Bruttolistenpreisgrenze bei der sog. Dienstwagenbesteuerung, Ausweitung der Forschungszulage; Änderung §§ 6, 7, 34a und 52 Einkommensteuergesetz, § 23 Körperschaftsteuergesetz sowie § 3 Forschungszulagengesetz Bezug: Der Gesetzentwurf ist textidentisch mit der Regierungsvorlage auf BR-Drs 233/25 GESTA D003 Beschlussempfehlung des Ausschusses: Anhebung der anrechenbaren Aufwendungen für Unternehmer in einem begünstigten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Wer ist betroffen?
- Unternehmen, die Elektrofahrzeuge anschaffenEntlastung
Neu angeschaffte Elektrofahrzeuge können im Anschaffungsjahr zu 75 Prozent abgeschrieben werden, danach mit 10, 5, 5, 3 und 2 Prozent.
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„Einführung einer arithmetisch-degressiven Abschreibung für neu angeschaffte Elektrofahrzeuge (§ 7 Absatz 2a – neu – EStG)“
- Selbstständige und Unternehmerinnen mit PersonenunternehmenEntlastung
Wer Gewinne im Betrieb lässt, zahlt darauf statt 28,25 Prozent ab 2028 nur noch 27, ab 2030 26 und ab 2032 25 Prozent Steuern.
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„Absenkung des Thesaurierungssteuersatzes nach § 34a EStG für nicht entnommene Gewinne von derzeit 28,25 Prozent in drei Stufen auf 27 Prozent (Veranlagungszeitraum (VZ) 2028/2029), 26 Prozent (VZ 2030/2031) und 25 Prozent (ab dem VZ 2032) (§ 34a Absatz 1 Satz 1 EStG)“
- Unternehmen, die in Maschinen und Ausrüstung investierenEntlastung
Für bewegliche Wirtschaftsgüter, die zwischen dem 1. Juli 2025 und Ende 2027 gekauft werden, sind jährlich bis zu 30 Prozent Abschreibung möglich, höchstens das Dreifache der linearen Abschreibung.
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„Wiedereinführung und Aufstockung der degressiven AfA für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens – „Investitions-Booster“ (§ 7 Absatz 2 EStG)“
- Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, AG)Entlastung
Der Körperschaftsteuersatz sinkt ab 2028 in fünf Schritten von 15 Prozent auf 14, 13, 12, 11 und ab 2032 auf 10 Prozent.
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„Schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes ab dem 1. Januar 2028 von derzeit 15 Prozent auf 10 Prozent ab 2032 (§ 23 Absatz 1 des Körperschaftsteuergesetzes – KStG)“
- Forschende Unternehmen, besonders Start-ups sowie kleine und mittlere UnternehmenEntlastung
Die Forschungszulage wird ausgeweitet: Höchstbetrag der Bemessungsgrundlage 12 Millionen Euro, Gemeinkosten pauschal mit 20 Prozent anrechenbar, Eigenleistungen mit 100 statt 70 Euro je Stunde.
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„Um die Anhebung der maximalen Bemessungsgrundlage um 2 Mio. Euro auf 12 Mio. Euro zusätzlich zu flankieren und um die Attraktivität der Forschungszulage insbesondere für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen weiter zu steigern, wird der förderfähige Wert der geleisteten Arbeitsstunde für die Eigenleistungen auf 100 Euro angehoben.“
- Beschäftigte in der IndustrieEntlastungindirekt
Laut Begründung sollen die angestoßenen Investitionen und Innovationen Arbeitsplätze sichern, gerade in den Industriebranchen.
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„Das Generieren von Investitionen und Innovationen sichere Arbeitsplätze in Deutschland, gerade auch in den Industriebranchen.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
(Steuermehr- und -mindereinnahmen (-) in Mio. Euro) Gebietskörperschaft volle Jahreswirkung1 2025 2026 2027 2028 2029 Insgesamt - 2 530 - 8 110 - 11 815 - 12 005 - 11 300 Bund - 794 - 2 614 - 3 784 - 4 958 - 5 767 Länder - 725 - 2 407 - 3 476 - 4 495 - 5 197 Gemeinden …
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- 1 011 - 3 089 - 4 555 - 2 552 - 336 Kassenjahr 2025 2026 2027 2028 2029 Insgesamt - 630 - 4 075 - 9 840 - 16 800 - 17 070 Bund - 200 - 1 287 - 3 147 - 6 212 - 7 406 Länder - 182 - 1 172 - 2 891 - 5 670 - 6 716 Gemeinden - 248 - 1 616 - 3 802 - 4 918 - 2 948 1 Wirkung im Veranlagungsjahr
- Erfüllungsaufwand
E.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger Der Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger verändert sich nicht. E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft Veränderung des jährlichen Erfüllungsaufwands (in Tsd. Euro): 0 davon Bürokratiekosten aus Informationspflichten (in Tsd. …
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Euro): Einmaliger Erfüllungsaufwand (in Tsd. Euro): 33,0 davon durch Einführung oder Anpassung digitaler Prozessabläufe (in Tsd. Euro): davon Sonstiges (in Tsd. Euro): E.3 Erfüllungsaufwand der Verwaltung Veränderung des jährlichen Erfüllungsaufwands (in Tsd. Euro): davon auf Bundesebene (in Tsd. Euro): davon auf Landesebene (in Tsd. Euro): Einmaliger Erfüllungsaufwand (in Tsd. Euro): 62,0 davon auf Bundesebene (in Tsd. Euro): davon auf Landesebene (in Tsd. Euro): 62,0 davon auf kommunaler Ebene (in Tsd. Euro) Es ergeben sich keine messbaren Auswirkungen auf den Erfüllungsaufwand der Verwaltung. Vgl. auch die weiteren Ausführungen im Allgemeinen Teil der Begründung.
- Weitere Kosten
Der Wirtschaft, einschließlich mittelständischer Unternehmen, entstehen keine direkten sonstigen Kosten. Auswirkungen auf Einzelpreise und das Preisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, sind nicht zu erwarten.
Wo steht das Gesetz?
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht3. Juni 2025 · BT-Drs. 21/323
- Bundestag: 1. Lesung5. Juni 2025 · BT-PlPr. 21/10
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung25. Juni 2025 · BT-Drs. 21/629
- Bundestag: 2. Lesung26. Juni 2025 · BT-PlPr. 21/14
- Bundestag: 3. Lesung26. Juni 2025 · BT-PlPr. 21/14
- Bundesrat: Durchgang11. Juli 2025 · BR-PlPr. 1056
- Im Bundesgesetzblatt verkündet18. Juli 2025
Im Bundestag gesagt
29 Reden an 2 Sitzungstagen.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Lars Klingbeil · Bundesmin., Bundesministerium der Finanzen5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 774C
- Christian Douglas · MdB, AfD5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 775C
- Dr. Mathias Middelberg · MdB, CDU/CSU5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 776D
- Andreas Audretsch · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 777D
- Christian Görke · MdB, DIE LINKE5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 778D
- Dr. Wiebke Esdar · MdB, SPD5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 779D
- Reinhard Mixl · MdB, AfD5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 780C
- Fritz Güntzler · MdB, CDU/CSU5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 781B
- Katharina Beck · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 782C
- Frauke Heiligenstadt · MdB, SPD5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 783C
- Jan Wenzel Schmidt · MdB, AfD5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 784A
- Mechthilde Wittmann · MdB, CDU/CSU5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 784D
- Sebastian Roloff · MdB, SPD5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 785D
- Sepp Müller · MdB, CDU/CSU5. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/10, S. 786D
- Lars Klingbeil · Bundesmin., Bundesministerium der Finanzen26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1107D
- Christian Douglas · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1109A
- Dr. Mathias Middelberg · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1110B
- Dr. Franziska Brantner · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1111C
- Christian Görke · MdB, DIE LINKE26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1112B
- Frauke Heiligenstadt · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1113B
- Reinhard Mixl · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1114A
- Fritz Güntzler · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1114D
- Katharina Beck · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1116A
- Agnes Conrad · MdB, DIE LINKE26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1116D
- Parsa Marvi · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1117B
- Diana Zimmer · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1118A
- Olav Gutting · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1119C
- Karoline Otte · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1120B
- Heiko Hain · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1120D