- Verkehr
- Steuern und Finanzen
Elftes Gesetz zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes
Eingereicht von: Bundesregierung (CDU/CSU, SPD) · BT-Drs. 21/1495
Was ändert sich?
Bund und Länder finanzieren das Deutschlandticket weiter: Der Bund gibt ab 2026 jährlich 1,5 Milliarden Euro dazu, die Länder mindestens denselben Betrag. Die Finanzierung ist damit bis 2030 gesetzlich abgesichert.
Ab wann: 1. Januar 2026KI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
In KraftBeratungsstand laut DIP: Verkündet
- Ausschuss
- dafür: CDU/CSU, SPD · dagegen: AfD, Linke · Enthaltung: Grüne
Verkündet am 28. November 2025 im BGBl I 2025, 287. In Kraft seit 1. Januar 2026
Worum geht es?
Regelung der Finanzierung des Deutschlandtickets für das Jahr 2026 durch Bund und Länder, Einführung eines angepassten Verwendungsnachweises über die den Ländern zur Verfügung gestellten Bundesmittel in Höhe von 1,5 Mrd Euro; …
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Änderung § 9 und Einfügung Anlage 9 Regionalisierungsgesetz Bezug: Vereinbarung im Koalitionsvertrag zur Fortsetzung des Deutschlandtickets über das Jahr 2025 hinaus Beschlussempfehlung des Ausschusses: Verlängerung des Regelungszeitraums für die Finanzierung des Deutschlandtickets bis Ende 2030, Regelung der Nachweispflicht für den Zeitraum ab 2026, Anpassung des Schlüssels der Verteilung der Bundesmittel auf die Länder sowie des Verwendungsnachweises; Erneute Änderung § 9 und Änderung Anlage 9 Regionalisierungsgesetz Bezug: Beschluss der Verkehrsministerkonferenz vom 18. September 2025
Wer ist betroffen?
- Fahrgäste von Bus und BahnBetroffen, ohne Kostenfolgeindirekt
Das bundesweit gültige Deutschlandticket bleibt bestehen, weil seine Finanzierung für die Jahre ab 2026 abgesichert wird.
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Das Gesetz dient auch dazu, gleichwertige Lebensverhältnisse zu erreichen, in dem die finanziellen Voraussetzungen für eine Fortführung eines bundesweit gültigen Tickets für ein weiteres Jahr abgesichert werden Eine räumliche, regionale Differenzierung ist dabei bisher nicht möglich.“
- Verkehrsunternehmen im öffentlichen NahverkehrEntlastung
Sie erhalten über Länder und Aufgabenträger weiterhin Ausgleichszahlungen für die Mindereinnahmen durch das Deutschlandticket.
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Die Länder reichen diese Mittel im Rahmen ihrer Zuständigkeit an die Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr und diese an die Verkehrsunternehmen weiter.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Es sind finanzielle Auswirkungen auf den Bundeshaushalt und die Länderhaushalte zu erwarten. Bund und Länder finanzieren das Deutschlandticket mit jeweils 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2026.
- Erfüllungsaufwand
E.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger Für Bürgerinnen und Bürger entsteht kein Erfüllungsaufwand. E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft Für die Wirtschaft entsteht kein zusätzlicher Erfüllungsaufwand. Insbesondere werden keine Informationspflichten neu eingeführt, geändert oder aufgehoben. …
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Davon Bürokratiekosten aus Informationspflichten Keine. E.3 Erfüllungsaufwand der Verwaltung Mit § 9 Absatz 7a des Regionalisierungsgesetzes (RegG) wird ein neuer Verwendungsnachweis für die Mittel nach Absatz 3a eingeführt. Auf Basis von vergleichbaren Vorgaben in der Online-Datenbank des Erfüllungsaufwands (ID: 2023062615571601 und 2023062615452401) wird für die Erstellung (Länder) sowie die Prüfung (Bund) der Nachweise von Erfüllungsaufwand ausgegangen, der den bisher bereits notwendigen Aufwänden entspricht und infolgedessen nicht gesondert ausgewiesen wird.
- Weitere Kosten
Weitere Kosten entstehen nicht. BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DER BUNDESKANZLER Berlin, 8. September 2025 An die Präsidentin des Deutschen Bundestages Frau Julia Klöckner Platz der Republik 1 11011 Berlin Sehr geehrte Frau Bundestagspräsidentin, hiermit übersende ich den von der Bundesregierung beschlossenen
Wo steht das Gesetz?
- Bundesrat: Gesetzentwurf eingebracht15. August 2025 · BR-Drs. 402/25
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht8. September 2025 · BT-Drs. 21/1495
- Bundestag: 1. Lesung11. September 2025 · BT-PlPr. 21/21
- Bundesrat: 1. Durchgang26. September 2025 · BR-PlPr. 1057
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung5. November 2025 · BT-Drs. 21/2639
- Bundestag: 2. Lesung7. November 2025 · BT-PlPr. 21/38
- Bundestag: 3. Lesung7. November 2025 · BT-PlPr. 21/38
- Bundesrat: 2. Durchgang21. November 2025 · BR-PlPr. 1059
- Im Bundesgesetzblatt verkündet28. November 2025
Im Bundestag gesagt
16 Reden an 2 Sitzungstagen.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Henning Rehbaum · MdB, CDU/CSU11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2117D
- Wolfgang Wiehle · MdB, AfD11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2118C
- Isabel Cademartori · MdB, SPD11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2119B
- Victoria Broßart · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2120C
- Luigi Pantisano · MdB, DIE LINKE11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2121B
- Dr. Jonas Geissler · MdB, CDU/CSU11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2121D
- Ulrich von Zons · MdB, AfD11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2122C
- Björn Simon · MdB, CDU/CSU11. September 2025 · Plenarprotokoll 21/21, S. 2125B
- Stephan Stracke · MdB, CDU/CSU7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4316D
- Wolfgang Wiehle · MdB, AfD7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4317C
- Isabel Cademartori · MdB, SPD7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4318B
- Victoria Broßart · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4319C
- Luigi Pantisano · MdB, DIE LINKE7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4320B
- Michael Donth · MdB, CDU/CSU7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4321A
- Ulrich von Zons · MdB, AfD7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4321D
- Björn Simon · MdB, CDU/CSU7. November 2025 · Plenarprotokoll 21/38, S. 4322C