- Digitales und Forschung
Erstes Gesetz zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes
Eingereicht von: Bundesregierung (CDU/CSU, SPD) · BT-Drs. 21/4500
Was ändert sich?
Gemeinnützige Forschungseinrichtungen, die Projektgelder vom Bund bekommen, dürfen ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künftig aus privaten Mitteln besser bezahlen als vergleichbare Beschäftigte des Bundes. Einzelanträge dafür entfallen.
Ab wann: Am Tag nach der VerkündungKI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
BundesratBeratungsstand laut DIP: Verabschiedet
- Ausschuss
- dafür: CDU/CSU, AfD, SPD, Grüne · dagegen: Linke
- Chance
- sehr hochDer Bundestag hat zugestimmt. Der Bundesrat kann nur Einspruch einlegen, den der Bundestag überstimmen kann.
Worum geht es?
Beschlussempfehlung des Ausschusses: Änderungen
Kurzbeschreibung. Quelle: Deutscher Bundestag/Bundesrat – DIP.Wer ist betroffen?
- Gemeinnützige, projektgeförderte außeruniversitäre ForschungseinrichtungenEntlastung
Sie müssen für höhere Gehälter keine Einzelanträge mehr stellen und können im Wettbewerb um Fachkräfte flexibler bezahlen.
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„Infolge der vorgesehenen Änderungen können die projektgeförderten gemeinnützigen Forschungseinrichtungen von Hemmnissen befreit werden.“
- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an gemeinnützigen, projektgeförderten ForschungseinrichtungenEntlastung
Sie können aus nichtöffentlichen Mitteln höhere Gehälter oder Gehaltsbestandteile erhalten als vergleichbare Beschäftigte des Bundes.
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„Diesen soll die Möglichkeit eingeräumt werden, die bei ihnen beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (und die im wissenschaftsrelevanten Bereich Beschäftigten) durch die Zahlung von Gehältern und Gehaltsbestandteilen aus nichtöffentlichen Mitteln besserzustellen als vergleichbare Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes.“
- Beschäftigte im wissenschaftsrelevanten Bereich dieser EinrichtungenEntlastung
Auch sie dürfen aus nichtöffentlichen Mitteln besser bezahlt werden als vergleichbare Beschäftigte des Bundes.
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„Diesen soll die Möglichkeit eingeräumt werden, die bei ihnen beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (und die im wissenschaftsrelevanten Bereich Beschäftigten) durch die Zahlung von Gehältern und Gehaltsbestandteilen aus nichtöffentlichen Mitteln besserzustellen als vergleichbare Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Finanzielle Auswirkungen auf die Einnahmen und Ausgaben sind nicht zu erwarten.
- Erfüllungsaufwand
E.1 Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger Ein Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen und Bürger ist nicht zu erwarten. E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft Ein Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft ist nicht zu erwarten. Davon Bürokratiekosten aus Informationspflichten Keine. …
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E.3 Erfüllungsaufwand der Verwaltung Der Erfüllungsaufwand auf Bundesebene führt unmittelbar zu geringfügigen Belastungen und Entlastungen, die insgesamt nicht erheblich sind. Ein Erfüllungsaufwand auf Länderebene (einschließlich der Kommunen) ist nicht zu erwarten.
- Weitere Kosten
Durch das Gesetz entstehen der Wirtschaft keine Kosten, da sie nicht von den Regelungen betroffen ist. Auswirkungen auf die Einzelpreise und das Preisniveau, insbesondere auf das Verbraucherpreisniveau, sind nicht zu erwarten. BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DER BUNDESKANZLER Berlin, 12. …
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März 2026 An die Präsidentin des Deutschen Bundestages Frau Julia Klöckner Platz der Republik 1 11011 Berlin Sehr geehrte Frau Bundestagspräsidentin, hiermit übersende ich den von der Bundesregierung beschlossenen
Wo steht das Gesetz?
- Bundesrat: Gesetzentwurf eingebracht23. Januar 2026 · BR-Drs. 41/26
- Bundesrat: 1. Durchgang6. März 2026 · BR-PlPr. 1062
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht12. März 2026 · BT-Drs. 21/4500
- Bundestag: 1. Lesung19. März 2026 · BT-PlPr. 21/65
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung23. September 2026 · BT-Drs. 21/8164
- Bundestag: 2. Lesung24. September 2026 · BT-PlPr. 21/96
- Bundestag: 3. Lesung24. September 2026 · BT-PlPr. 21/96
Im Bundestag gesagt
18 Reden an 2 Sitzungstagen.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Dorothee Bär · Bundesmin., Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7872B
- Dr. Michael Kaufmann · MdB, AfD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7873A
- Holger Mann · MdB, SPD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7873D
- Ayse Asar · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7874B
- Sonja Lemke · MdB, DIE LINKE19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7875A
- Florian Müller · MdB, CDU/CSU19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7875D
- Dr. Ingo Hahn · MdB, AfD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7877A
- Dr. Carolin Wagner · MdB, SPD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7878A
- Lars Rohwer · MdB, CDU/CSU19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7878C
- Florian Müller · MdB, CDU/CSU24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11872A
- Dr. Ingo Hahn · MdB, AfD24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11872D
- Holger Mann · MdB, SPD24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11874A
- Ayse Asar · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11874D
- Sonja Lemke · MdB, DIE LINKE24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11875C
- Dorothee Bär · Bundesmin., Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11876B
- Dr. Michael Kaufmann · MdB, AfD24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11877B
- Dr. Lina Seitzl · MdB, SPD24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11878A
- Stephan Albani · MdB, CDU/CSU24. September 2026 · Plenarprotokoll 21/96, S. 11878C