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Gesetz zur Aufhebung des Polizeibeauftragtengesetzes
Eingereicht von: AfD · BT-Drs. 21/4349
Was ändert sich?
Das Amt der oder des Polizeibeauftragten des Bundes beim Deutschen Bundestag wird abgeschafft. Damit entfällt die Stelle, an die sich Menschen und Polizeibeschäftigte bisher mit Beschwerden über Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Bundestagspolizei wenden konnten.
Ab wann: am Tag nach der VerkündungKI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
AusschussBeratungsstand laut DIP: Überwiesen
- Dafür dürften
- AfDDie einbringende Fraktion. Abgestimmt hat der Ausschuss noch nicht.
- Chance
- sehr geringEntwurf aus der Opposition; ohne CDU/CSU oder SPD gibt es keine Mehrheit (Opposition zusammen 299 von 630 Sitzen). In dieser Wahlperiode hat der Bundestag 0 von 25 abgeschlossenen Oppositionsentwürfen beschlossen.
Worum geht es?
Für diesen Vorgang gibt es im DIP keine Kurzbeschreibung. Der Gesetzentwurf ist unten verlinkt.
Wer ist betroffen?
- Polizeibeamtinnen und -beamte sowie sonstige Beschäftigte von Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Polizei beim Deutschen BundestagEntlastung
Sie müssen gegenüber dem Polizeibeauftragten keine Stellungnahmen abgeben, keine Akten oder sonstigen Informationen herausgeben und sind ihm nicht mehr auskunfts- und rechenschaftspflichtig.
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Die Pflicht zur Abgabe von Stellungnahmen, Herausgabe von Akten oder sonstigen Informationen wird zugunsten der Bundespolizei, des Bundeskriminalamts sowie der Polizei beim Deutschen Bundestag entfallen.“
- Beschäftigte im Amt des Polizeibeauftragten (15 Mitarbeitende)Belastung
Ihre Stellen im Amt des Polizeibeauftragten entfallen, ebenso die Ausgaben für Sachmittel.
Laut Entwurf 15 Betroffene
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Diese regelmäßigen Ausgabenposten können, ebenso wie die Ausgaben für Sachmittel, aufgrund dieses Gesetzes vollständig eingespart werden.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Die Abschaffung des Amtes des Polizeibeauftragten des Bundes führt für den Bundeshaushalt zu erheblichen Einsparungen. Der dem Gesetzgebungsverfahren zur Schaffung dieses Amtes zugrunde liegende Änderungsantrag der damaligen Koalitionsfraktionen (BT-Drucksache: …
Mehr lesenWeniger
20/10092 S. 7) hat dazu geführt, dass der Polizeibeauftragte des Bundes nicht, wie ursprünglich vorgesehen, Amtsbezüge mit dem Grundgehalt der Besoldungsstufe B 6 erhält, sondern gemäß § 14 Absatz 1 PolBeauftrG ein Grundgehalt mit der Besoldungsgruppe B 9 bezieht. Dies entspricht alleine monatlichen Ausgaben von rund 13.000 Euro im Monat, obwohl das PolBeauftrG keine qualifizierten Anforderungen an Bewerber für dieses Amt stellt. Hinzu kommt der mögliche Familienzuschlag für den Polizeibeauftragten des Bundes. Ausweislich des letzten Tätigkeitsberichts des Polizeibeauftragten über den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2025 (BT-Drucksache 21/750 S. 46) gehören zu dessen Amt zusätzlich vier Mitarbeiter im Referat PolB 1 sowie vier Mitarbeiter im Referat PolB 3. Im Referat PolB 2 sind sieben Mitarbeiter dauerhaft beschäftigt. Unter diesen Mitarbeitern sind mehrere Juristen und eine ausgebildete Journalistin. Diese regelmäßigen Ausgabenposten können, ebenso wie die Ausgaben für Sachmittel, aufgrund dieses Gesetzes vollständig eingespart werden. Die genaue Höhe der Einsparungen lässt sich nur schätzen.
- Erfüllungsaufwand
Keiner.
- Weitere Kosten
Keine.
Wo steht das Gesetz?
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht26. Februar 2026 · BT-Drs. 21/4349
- Bundestag: 1. Lesung19. März 2026 · BT-PlPr. 21/65
Im Bundestag gesagt
8 Reden an 1 Sitzungstag.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Steffen Janich · MdB, AfD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7898C
- Florian Oest · MdB, CDU/CSU19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7899B
- Dr. Irene Mihalic · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7900A
- Sebastian Fiedler · MdB, SPD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7901A
- Clara Bünger · MdB, DIE LINKE19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7901D
- Siegfried Walch · MdB, CDU/CSU19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7902C
- Christopher Drößler · MdB, AfD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7904B
- Hakan Demir · MdB, SPD19. März 2026 · Plenarprotokoll 21/65, S. 7904D