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Sonntag, 4. Oktober 2026Ausgabe KW 40

Echte Politik

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Namentliche Abstimmung · 25. März 2026

Keine weitere Reform des Staatsbürgerschaftsrechts

Vorlage abgelehnt · Vorlage der AfD

Abgestimmt wurde über die Empfehlung des Ausschusses, die Vorlage abzulehnen. „Ja“ heißt hier: Vorlage ablehnen, „Nein“: Vorlage nicht ablehnen.

Ergebnis

Stimmen nach Fraktion
FraktionJaNeinEnth.Abw.
CDU/CSU201007
AfD0134016
SPD1030016
Grüne78007
Linke56008
Fraktionslos1101
Quelle: abgeordnetenwatch.de (CC0). Bei Abstimmungen per Handzeichen gibt es keine Einzelergebnisse.

Worum es ging

Im Bundestag wurde über eine Beschlussempfehlung zu einem Antrag der AfD-Fraktion namentlich abgestimmt. In ihrem Antrag fordert die AfD-Fraktion eine umfassende Reform des Staatsbürgerschaftsrechts, wodurch Entscheidungen der Ampel-Koalition von 2024 wieder rückgängig gemacht werden sollen. Eine Einbürgerung soll erst nach acht Jahren möglich sein. Außerdem sollen jegliche Ausnahmen bei Anforderungen an das Sprachniveau und der Pflicht, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, entfernt werden. Bei illegaler Einreise soll eine spätere Einbürgerung nicht möglich sein.

Bereits im Oktober 2025 wurden das Staatsangehörigkeitsrecht durch die schwarz-rote Bundesregierung geändert und verschärft. Hier geht es zur namentlichen Abstimmung dazu.

Namentlich abgestimmt wurde über die Beschlussempfehlung des Innenausschusses zu dem Antrag der AfD-Fraktion. Mit Annahme der Beschlussempfehlung wurde der Antrag mit 439 Ja-Stimmen zu 135 Nein-Stimmen bei keiner Enthaltung abgelehnt.

Beschreibung: abgeordnetenwatch.de

Anders als die eigene Fraktion

Linie der Fraktion = häufigste abgegebene Stimme. Wer nicht abgestimmt hat, zählt nicht als abweichend.

Alle, die abgestimmt haben, stimmten wie ihre Fraktion.

Alle Stimmen

CDU/CSUgeschlossen Ja208
AfDgeschlossen Nein150
SPDgeschlossen Ja119
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENgeschlossen Ja85
Die Linkegeschlossen Ja64
Fraktionslosmehrheitlich Ja3