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Gesetz zur Beseitigung der Klimaschutzfolgen und Wiederherstellung der Energieinfrastruktur in Deutschland (Klimaschutzfolgenbereinigungsgesetz)
Eingereicht von: AfD · BT-Drs. 21/576
Was ändert sich?
Ein Antrag der AfD will 23 Klima- und Energiegesetze abschaffen – darunter Klimaschutzgesetz, EEG, Heizungsregeln und CO2-Handel – aus Kyoto- und Paris-Abkommen aussteigen und das Verbot der Kernenergie zur Stromerzeugung streichen. Der Ausschuss empfiehlt Ablehnung.
Ab wann: Am Tag nach der VerkündungKI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
Abgelehnt- Ausschuss
- dafür: AfD · dagegen: CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke
Worum geht es?
Beendigung der Energiewende- und Klimaschutz-Transformationspolitik zur Abwendung von Deindustrialisierung und gesellschaftlicher Destabilisierung, Entlastung von Bundeshaushalt, Bürgern und Unternehmen sowie Gewährleistung einer stabilen Verfügbarkeit von elektrischer Energie: …
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Kündigung des Protokolls von Kyoto vom 11. Dezember 1997 sowie des Übereinkommens von Paris vom 12. Dezember 2015, Rücknahme aller Regelungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Vermeidung von CO2-Emissionen und Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien, Rückgängigmachung des Kohle- und Atomausstiegs, Regelungen zum Rückbau von Erneuerbare-Energien-Anlagen; Änderung von 5 Gesetzen und Aufhebung von 22 Gesetzen sowie aller durch diese Gesetze ermächtigten Rechtsverordnungen; Verordnungsermächtigung
Wer ist betroffen?
- Haushalte als Strom- und GaskundenEntlastungindirekt
Durch Wegfall der Klimavorgaben soll es niedrigere Energiekosten und Entlastungen von bis über 1.000 Euro pro Haushalt und Jahr geben.
Entlastung 1.000 € je Fall und Jahr
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„Dies und niedrigere Energiekosten bei deutlich erhöhter Versorgungssicherheit sowie sozialer Stabilität bewirken merkliche Entlastungen bis über 1.000 Euro pro Haushalt und Jahr.“
- Alle Bürgerinnen und BürgerEntlastung
Vorgaben und Verbote zum Klimaschutz sollen wegfallen, zusätzliche Pflichten zu Dokumentation, Berichten oder Grenzwerten entstehen nicht.
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„Bürger und Unternehmen in Deutschland werden von unsinnigen „Klimaschutz“-Vorgaben und -Verboten befreit.“
- Hauseigentümerinnen und HauseigentümerEntlastung
Pflichten aus dem Gebäudeenergiegesetz zu erneuerbaren Energien beim Heizen und zu Grenzwerten sollen entfallen.
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„Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Einhaltung von Grenzwerten und Messgrößen auf der Grundlage des Gesetzes zur Einführung eines Bundes-Klimaschutzgesetzes (Art. 6), des Gesetzes zur Einsparung von Energie und zur Nutzung „erneuerbarer“ Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Art. 11)“
- Haushalte mit FernwärmeWirkung unklarindirekt
Die Pflichten aus der kommunalen Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze sollen wegfallen.
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„Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Einhaltung von Grenzwerten und Messgrößen auf der Grundlage des Gesetzes zur Einführung eines Bundes-Klimaschutzgesetzes (Art. 6), des Gesetzes zur Einsparung von Energie und zur Nutzung „erneuerbarer“ Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (Art. 11)“
- Halterinnen und Halter von ElektroautosBelastungindirekt
Der Bund wäre nicht mehr verpflichtet, flächendeckend Schnellladesäulen bereitzustellen.
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„Es besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur flächendeckenden und bedarfsgerechten Bereitstellung von Schnellladeinfrastruktur durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (Art. 20)“
- Haushalte mit SolaranlageBelastung
Ein gesetzlicher Anspruch auf Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz würde entfallen.
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„Es besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Förderung auf der Grundlage des Gesetzes zur Errichtung eines Sondervermögens „Klima- und Transformationsfonds“ (Art. 7), des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (Art. 8)“
- Betreiber von Wind-, Solar- und anderen Erneuerbare-Energien-AnlagenBelastung
Sie müssten einen gemeinsamen Fonds gründen und finanzieren, der Rückbau und Rekultivierung ihrer Anlagen bezahlt; staatliche Unterstützung ist ausgeschlossen.
Zu tun: Fonds gründen, finanziell ausstatten und verwalten
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„Die Betreiber müssen für die finanzielle Ausstattung des Fonds aufkommen und diesen langfristig durch geeignete finanzielle Instrumente und Konzepte verwalten.“
- Unternehmen allgemeinEntlastung
Berichts-, Dokumentations- und Grenzwertpflichten entfallen; erwartet werden niedrigere Energiepreise und Bürokratiekosten.
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„Es ist vielmehr von einer teils erheblichen Reduktion der Energiepreise und Bürokratiekosten auszugehen.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Keine. Etwaige anfängliche temporäre Verwaltungsausgaben durch die Abschaffung der sehr weitreichenden und tiefgreifenden Regulierungen werden durch den daraus folgenden Wegfall behördlicher Kontrolle weit überkompensiert. Es ist von Einsparungen zweistelliger …
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Milliardenbeträge pro Jahr im Bundeshaushalt (Wegfall des Klima- und Transformationsfonds sowie der national und international anfallenden Ausgaben für „Klimaschutz“ und die „Transformation“) auszugehen.
- Erfüllungsaufwand
E.1 Erfüllungsaufwand für die Bürgerinnen und Bürger Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen keine weitergehenden Verpflichtungen zur Dokumentation, Berichterstattung oder Einhaltung von Grenzwerten. Im Gegenteil: Der bürokratische Aufwand wird deutlich gesenkt. …
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Dies und niedrigere Energiekosten bei deutlich erhöhter Versorgungssicherheit sowie sozialer Stabilität bewirken merkliche Entlastungen bis über 1.000 Euro pro Haushalt und Jahr. E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft Für die Wirtschaft entstehen keine weitergehenden Verpflichtungen zur Dokumentation, Berichterstattung oder Einhaltung von Grenzwerten. Es ist vielmehr von einer teils erheblichen Reduktion der Energiepreise und Bürokratiekosten auszugehen. Dieser Wegfall von Verpflichtungen und Teuerungen beseitigt wachstumshemmende Faktoren und führt zu einem Wirtschaftswachstum.
- Weitere Kosten
Keine.
Wo steht das Gesetz?
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht24. Juni 2025 · BT-Drs. 21/576
- Bundestag: 1. Lesung26. Juni 2025 · BT-PlPr. 21/14
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung19. September 2025 · BT-Drs. 21/1725
- Bundestag: 2. Lesung13. November 2025 · BT-PlPr. 21/40
Im Bundestag gesagt
24 Reden an 2 Sitzungstagen.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Karsten Hilse · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1157B
- Dr. Saskia Ludwig · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1158B
- Sandra Stein · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1160C
- Dr. Nina Scheer · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1161C
- Mirze Edis · MdB, DIE LINKE26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1164B
- Hans Koller · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1165D
- Steffen Kotré · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1167A
- Dunja Kreiser · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1168A
- Dr. Alaa Alhamwi · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1170B
- Marc Bernhard · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1171A
- Nicklas Kappe · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1172B
- Raimond Scheirich · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1173C
- Dr. Klaus Wiener · MdB, CDU/CSU13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4495B
- Karsten Hilse · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4497B
- Dunja Kreiser · MdB, SPD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4498B
- Lisa Badum · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4499D
- Janine Wissler · MdB, DIE LINKE13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4500D
- Hans Koller · MdB, CDU/CSU13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4502B
- Marc Bernhard · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4504A
- Helmut Kleebank · MdB, SPD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4505A
- Dr. Alaa Alhamwi · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4506D
- Mathias Weiser · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4508A
- Dr. Maria-Lena Weiss · MdB, CDU/CSU13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4508D
- Dr. Ingo Hahn · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4510C