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Gesetz zur Änderung des Stromsteuergesetzes und weiterer Vorschriften
Eingereicht von: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN · BT-Drs. 21/5320
Was ändert sich?
Die Stromsteuer soll für alle auf das EU-Mindestmaß sinken: 1 Euro je Megawattstunde für private Nutzung, 0,5 Euro für betriebliche Nutzung. Eine vierköpfige Familie spart laut Entwurf rund 90 Euro im Jahr. Der Finanzausschuss empfiehlt, den Entwurf abzulehnen.
Ab wann: am Tag nach der VerkündungKI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
Abgelehnt- Ausschuss
- dafür: AfD, Grüne, Linke · dagegen: CDU/CSU, SPD
Worum geht es?
Dauerhafte Entlastung der Verbraucher durch eine Absenkung der Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Mindestmaß; Änderung §§ 2, 3 und 9 sowie Aufhebung §§ 9b und 9c Stromsteuergesetz, Änderung und Aufhebung versch. §§ Stromsteuer-Durchführungsverordnung
Kurzbeschreibung. Quelle: Deutscher Bundestag/Bundesrat – DIP.Wer ist betroffen?
- Private Haushalte als Stromkundinnen und StromkundenEntlastung
Die Stromsteuer für private Nutzung sinkt auf 1 Euro je Megawattstunde; eine vierköpfige Familie mit 4.000 kWh Verbrauch spart dadurch rund 90 Euro im Jahr.
Entlastung 90 € je Fall und Jahr
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Von der Maßnahme profitieren alle privaten Haushalte ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.“
- Haushalte mit niedrigem EinkommenEntlastung
Sie werden im Verhältnis zu ihrem Einkommen überproportional entlastet, weil Energiekosten bei ihnen einen hohen Anteil ausmachen.
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Von dem Energiepreisschock besonders betroffene Haushalte mit niedrigen Einkommen werden im Verhältnis zu ihrem Einkommen überproportional entlastet.“
- Haushalte mit ElektroautoEntlastung
Der Betrieb eines Elektrofahrzeugs wird um etwa 90 Euro pro Jahr günstiger.
Entlastung 90 € je Fall und Jahr
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Gleichzeitig würden Anreize für die Transformation gesetzt, da beispielsweise ein Elektrofahrzeug oder eine Wärmepumpe jeweils ebenfalls um etwa 90 Euro pro Jahr entlastet würden.“
- Haushalte mit WärmepumpeEntlastung
Der Betrieb einer Wärmepumpe wird um etwa 90 Euro pro Jahr günstiger.
Entlastung 90 € je Fall und Jahr
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Gleichzeitig würden Anreize für die Transformation gesetzt, da beispielsweise ein Elektrofahrzeug oder eine Wärmepumpe jeweils ebenfalls um etwa 90 Euro pro Jahr entlastet würden.“
- Betriebe und gewerbliche StromverbraucherEntlastung
Für betrieblich genutzten Strom sinkt die Steuer auf 0,5 Euro je Megawattstunde, also 0,05 Cent je Kilowattstunde.
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Der Mindeststeuersatz beträgt 1 Euro/MWh für die nicht-betriebliche sowie 0,5 Euro/MWh für die betriebliche Verwendung.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Durch die Senkung der Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Minimum werden Verbraucherinnen und Verbraucher um etwa 6 Mrd. Euro jährlich entlastet. Dem Bund entstehen dadurch Mindereinnahmen in gleicher Höhe. Für die Länder und Kommunen ergeben sich keine Haushaltsauswirkungen.
Wo steht das Gesetz?
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht14. April 2026 · BT-Drs. 21/5320
- Bundestag: 1. Lesung16. April 2026 · BT-PlPr. 21/71
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung22. April 2026 · BT-Drs. 21/5546
- Bundestag: 2. Lesung24. April 2026 · BT-PlPr. 21/75
Namentliche Abstimmung am 24. April 2026
Änderung des Stromsteuergesetzes und weiterer Vorschriften · abgelehnt
| Fraktion | Ja | Nein | Enth. | Fehlt |
|---|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 0 | 198 | 0 | 10 |
| AfD | 136 | 0 | 0 | 14 |
| SPD | 0 | 112 | 0 | 8 |
| BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 75 | 0 | 0 | 10 |
| Die Linke | 57 | 0 | 0 | 7 |
| fraktionslos | 2 | 0 | 0 | 1 |
Namentliche Abstimmung am 24. April 2026
Ablehnung eines Antrag gegen eine Übergewinnsteuer (Beschlussempfehlung) · angenommen
| Fraktion | Ja | Nein | Enth. | Fehlt |
|---|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 201 | 0 | 0 | 7 |
| AfD | 0 | 135 | 0 | 15 |
| SPD | 113 | 0 | 0 | 7 |
| BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 77 | 0 | 0 | 8 |
| Die Linke | 57 | 0 | 0 | 7 |
| fraktionslos | 1 | 1 | 0 | 1 |
Namentliche Abstimmung am 24. April 2026
Ablehnung eines Antrags zur Erhöhung der Pendlerpauschale (Beschlussempfehlung) · angenommen
| Fraktion | Ja | Nein | Enth. | Fehlt |
|---|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 201 | 0 | 0 | 7 |
| AfD | 0 | 135 | 0 | 15 |
| SPD | 112 | 0 | 0 | 8 |
| BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 77 | 0 | 0 | 8 |
| Die Linke | 57 | 0 | 0 | 7 |
| fraktionslos | 1 | 1 | 0 | 1 |
Im Bundestag gesagt
15 Reden an 1 Sitzungstag.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Dr. Julia Verlinden · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8536C
- Dr. Florian Dorn · MdB, CDU/CSU16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8537B
- Reinhard Mixl · MdB, AfD16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8538B
- Michael Thews · MdB, SPD16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8538D
- Doris Achelwilm · MdB, DIE LINKE16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8539D
- Dr. Stefan Korbach · MdB, CDU/CSU16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8540B
- Stefan Henze · MdB, AfD16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8541B
- Truels Reichardt · MdB, SPD16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8542B
- Swantje Henrike Michaelsen · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8543C
- Jorrit Bosch · MdB, DIE LINKE16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8544A
- Günter Baumgartner · MdB, CDU/CSU16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8544D
- Hauke Finger · MdB, AfD16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8547A
- Sascha Müller · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8547D
- Alexander Jordan · MdB, CDU/CSU16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8548C
- Ulrich von Zons · MdB, AfD16. April 2026 · Plenarprotokoll 21/71, S. 8549C