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Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 143h - Klimaschutzfolgenbereinigung)
Eingereicht von: AfD · BT-Drs. 21/575
Was ändert sich?
Die AfD wollte im Grundgesetz festschreiben, dass Klimaschutz-Maßnahmen wie CO2-Bepreisung sowie der Ausbau von Wind- und Solarenergie nicht im überragenden öffentlichen Interesse liegen, und das Infrastruktur-Sondervermögen streichen. Der Ausschuss empfiehlt Ablehnung.
Ab wann: Am Tag nach der VerkündungKI-Zusammenfassung des Gesetzentwurfs, ohne Gewähr. Details und Quellen unten.Stand
Abgelehnt- Ausschuss
- dafür: AfD · dagegen: CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke
Worum geht es?
Feststellung des überragenden öffentlichen Interesses für die Sicherstellung, Planung, den Bau und Betrieb einer nachfragegerechten, stabilitätsorientierten, ausfallsicheren sowie wetterunabhängigen Energieversorgung mit möglichst niedrigen Gestehungskosten und Flächeninanspruchnahmen (z.B. …
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Kernenergie und Kohle), Aufhebung des überragenden öffentlichen Interesses bezüglich aller Maßnahmen und Regelungen zum Klimaschutz, insbes. betr. Vermeidung und Bepreisung von CO2-Emissionen, Förderung erneuerbarer Energien sowie entsprechender Maßnahmen in den Sektoren Industrie/Gewerbe, Verkehr und Gebäude, Aufhebung der Einführung von Sondervermögen; Änderung Art. 143h Grundgesetz
Wer ist betroffen?
- Haushalte als EnergiekundenEntlastungindirekt
Laut Entwurf sollen niedrigere Energiekosten und Entlastungen von über 1000 Euro pro Haushalt und Jahr entstehen.
Entlastung 1.000 € je Fall und Jahr
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Dies resultiert in merklichen Entlastungen bis aktuell über 1000 Euro – bei Fortschreibung der Vermeidungsszenarien drohen ab 2028 mehrere und ab 2045 gar etliche 1000 Euro Mehrkosten – pro Haushalt und Jahr.“
- UnternehmenEntlastungindirekt
Für Unternehmen soll es keine zusätzlichen Dokumentations- und Berichtspflichten geben; erwartet werden niedrigere Energiepreise und Bürokratiekosten.
Beleg im EntwurfBeleg ausblenden
„Für die Wirtschaft bestehen keine weitergehenden Verpflichtungen zur Dokumentation, Berichterstattung oder Einhaltung von Grenzwerten.“
KI-Auswertung des Vorblatts (Claude). Jede Zeile wurde maschinell gegen den Originaltext geprüft; ohne wörtlichen Beleg erscheint sie nicht. Die Angaben gelten für den Entwurf und sind keine Rechtsberatung.
Was kostet das?
- Haushaltsausgaben
Keine. Etwaige anfängliche temporäre Verwaltungsausgaben durch die Abschaffung der sehr weitreichenden und tiefgreifenden Regulierungen werden durch den daraus folgenden Wegfall behördlicher Kontrolle weit überkompensiert. Es ist von Einsparungen zweistelliger …
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Milliardenbeträge pro Jahr im Bundeshaushalt (Wegfall des Klima- und Transformationsfonds sowie der national und international anfallenden Ausgaben für „Klimaschutz“ und die „Transformation“), in zukünftigen Bundeshaushalten bei derzeitigen Vorhaben zum sogenannten Klimaschutz gar von Einsparungen dreistelliger Milliardenbeträge auszugehen. Die durch die Ersetzung des derzeit bestehenden Artikels 143h GG vollzogene Abschaffung der sogenannten Sondervermögen für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur ist somit ohne Schwierigkeiten für die Durchführung zielgenauer Infrastrukturvorhaben aus dem Kernhaushalt durchführbar. Jene Sondervermögensmittel zur Erreichung der „Klimaneutralität“ sind ohnehin nicht notwendig.
- Erfüllungsaufwand
E.1 Erfüllungsaufwand für die Bürgerinnen und Bürger Für die Bürgerinnen und Bürger entstehen keine weitergehenden Verpflichtungen zur Dokumentation, Berichterstattung oder Einhaltung von Grenzwerten. Im Gegenteil wird vielmehr die Grundlage gelegt, mit daraus …
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ableitbaren Regeländerungen zum einen den bürokratischen Aufwand deutlich zu senken und zum anderen niedrigere Energiekosten bei deutlich erhöhter Versorgungssicherheit sowie sozialer Stabilität zu bewirken. Dies resultiert in merklichen Entlastungen bis aktuell über 1000 Euro – bei Fortschreibung der Vermeidungsszenarien drohen ab 2028 mehrere und ab 2045 gar etliche 1000 Euro Mehrkosten – pro Haushalt und Jahr. E.2 Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft Für die Wirtschaft bestehen keine weitergehenden Verpflichtungen zur Dokumentation, Berichterstattung oder Einhaltung von Grenzwerten. Zudem ist mit der hieraus resultierenden Möglichkeit, durch daraus ableitbare Änderungen bzw. Aufhebung von Vorschriften von einer teils erheblichen Reduktion der Energiepreise und Bürokratiekosten auszugehen. Dieser Wegfall von Verpflichtungen und Teuerungen beseitigt wachstumshemmende Faktoren und führt zu einem Wirtschaftswachstum.
- Weitere Kosten
Keine.
Wo steht das Gesetz?
- Bundestag: Gesetzentwurf eingebracht24. Juni 2025 · BT-Drs. 21/575
- Bundestag: 1. Lesung26. Juni 2025 · BT-PlPr. 21/14
- Bundestag: Ausschuss: Beschlussempfehlung19. September 2025 · BT-Drs. 21/1725
- Bundestag: 2. Lesung13. November 2025 · BT-PlPr. 21/40
Namentliche Abstimmung am 13. November 2025
Änderung des Grundgesetzes zur Klimaschutzfolgenbereinigung · abgelehnt
| Fraktion | Ja | Nein | Enth. | Fehlt |
|---|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 0 | 200 | 0 | 8 |
| AfD | 128 | 0 | 0 | 23 |
| SPD | 0 | 109 | 0 | 11 |
| BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 0 | 74 | 0 | 11 |
| Die Linke | 0 | 47 | 0 | 17 |
| fraktionslos | 0 | 2 | 0 | 0 |
Namentliche Abstimmung am 13. November 2025
Gesetz zur Beseitigung der Klimaschutzfolgen und Wiederherstellung der Energieinfrastruktur · abgelehnt
| Fraktion | Ja | Nein | Enth. | Fehlt |
|---|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 0 | 204 | 0 | 4 |
| AfD | 131 | 0 | 0 | 20 |
| SPD | 0 | 114 | 0 | 6 |
| BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 0 | 77 | 0 | 8 |
| Die Linke | 0 | 46 | 0 | 18 |
| fraktionslos | 0 | 2 | 0 | 0 |
Im Bundestag gesagt
24 Reden an 2 Sitzungstagen.
Alle Rednerinnen und RednerWeniger
- Karsten Hilse · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1157B
- Dr. Saskia Ludwig · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1158B
- Sandra Stein · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1160C
- Dr. Nina Scheer · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1161C
- Mirze Edis · MdB, DIE LINKE26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1164B
- Hans Koller · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1165D
- Steffen Kotré · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1167A
- Dunja Kreiser · MdB, SPD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1168A
- Dr. Alaa Alhamwi · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1170B
- Marc Bernhard · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1171A
- Nicklas Kappe · MdB, CDU/CSU26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1172B
- Raimond Scheirich · MdB, AfD26. Juni 2025 · Plenarprotokoll 21/14, S. 1173C
- Dr. Klaus Wiener · MdB, CDU/CSU13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4495B
- Karsten Hilse · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4497B
- Dunja Kreiser · MdB, SPD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4498B
- Lisa Badum · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4499D
- Janine Wissler · MdB, DIE LINKE13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4500D
- Hans Koller · MdB, CDU/CSU13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4502B
- Marc Bernhard · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4504A
- Helmut Kleebank · MdB, SPD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4505A
- Dr. Alaa Alhamwi · MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4506D
- Mathias Weiser · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4508A
- Dr. Maria-Lena Weiss · MdB, CDU/CSU13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4508D
- Dr. Ingo Hahn · MdB, AfD13. November 2025 · Plenarprotokoll 21/40, S. 4510C