3 Reden, 25 Zwischenrufe: So debattierte der Bundestag über Öl- und Gasförderung in 6 Meeresschutzgebieten verboten
In der 37. Sitzung am 6.11.2025 sprachen 3 Rednerinnen und Redner zu „28. Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Einschränkung der Aufsuchung und Gewinnung von …“. Hier die Kernaussagen in ihren eigenen Worten.
Stand 6. November 2025 · ca. 1 Min. Lesezeit · Die meisten Zwischenrufe kamen aus der Fraktion SPD. Was die Rednerinnen und Redner sagten.„Das vorliegende Gesetz klingt nach Umweltschutz, nach Verantwortung für unsere Meere; doch in Wahrheit ist es ein weiteres Stück Symbolpolitik – teuer, wirkungslos, selbstschädigend.“
„Wir erfüllen unsere internationalen Verpflichtungen zum Schutz der Meere. Deutschland steht zu seinen Zusagen im Rahmen der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie der Europäischen Union und internationaler Abkommen wie OSPAR.“
„Schönen guten Abend! Wenn man ein Meeresschutzgesetz beschließen will und gleichzeitig einem Konzern erlaubt, vor Borkum mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer nach Gas zu bohren, ist klar: Hier läuft etwas gewaltig schief.“
Zum Gesetz
In sechs Meeresschutzgebieten in Nord- und Ostsee darf künftig kein Öl und Gas mehr gefördert werden. Erlaubt bleiben dort nur noch der Abbau von Sand und Kies sowie Energieerzeugung.