6 Reden, 13 Zwischenrufe: So debattierte der Bundestag über Antibiotika-Meldung Hund/Katze: erstmals 2029 statt 28.1.2026
In der 40. Sitzung am 13.11.2025 sprachen 6 Rednerinnen und Redner zu „Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Tierarzneimittelgesetzes und …“. Hier die Kernaussagen in ihren eigenen Worten.
Stand 13. November 2025 · ca. 1 Min. Lesezeit · Die meisten Zwischenrufe kamen aus der Fraktion CDU/CSU. Was die Rednerinnen und Redner sagten.„Wer mit unseren Landwirten täglich im Gespräch ist, der weiß, wo ihnen am meisten der Schuh drückt: Das mittlerweile völlig entgrenzte Ausmaß an Bürokratie ist mit Abstand die größte Belastungsprobe in ihrem heutigen Arbeitsalltag.“
„Heute debattieren wir über einen Antrag, der nichts anderes ist als die unterwürfige Umsetzung Brüsseler Diktate in unser nationales Recht.“
„Nach diesem EU-Bashing wieder zurück zur Realität. Ich spreche zu einem Thema, das mich schon seit einigen Jahren bewegt. Ich war Tierärztin, ich war Amtstierärztin, und man kann mit Fug und Recht sagen: Das Thema ist wirklich komplex – für manche zu komplex.“
„Es ist jetzt 23:41 Uhr. Das ist normalerweise eine Plenumszeit, wo Debatten geführt werden, bei denen man nicht möchte, dass viele Menschen die mitbekommen.“
„Ich bezweifle für die AfD-Fraktion nach § 45 der Geschäftsordnung die Beschlussfähigkeit des Deutschen Bundestags.“
„Wir würden dann gerne namentliche Abstimmung beantragen, wenn das geht.“
Zum Gesetz
Tierärztinnen und Tierärzte müssen Antibiotika-Gaben künftig nur noch einmal statt zweimal im Jahr melden; die Meldepflicht für Hunde und Katzen startet erst 2029 statt 2026. Verschreibungspflichtige Tierarzneimittel dürfen an Halter von Haustieren versendet werden.