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Mittwoch, 7. Oktober 2026Ausgabe KW 41

Echte Politik

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Debatte11. Juni 2026

3 Reden, 8 Zwischenrufe: So debattierte der Bundestag über Stoffstrombilanz für Betriebe gestrichen

In der 83. Sitzung am 11.6.2026 sprachen 3 Rednerinnen und Redner zu „Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Düngegesetzes“. Hier die Kernaussagen in ihren eigenen Worten.

Stand 11. Juni 2026 · ca. 1 Min. Lesezeit · Die meisten Zwischenrufe kamen aus der Fraktion Grüne. Was die Rednerinnen und Redner sagten.
Plenarprotokoll 21/83 des Deutschen Bundestages (Open Data)

„Ich wollte eigentlich mit „Guten Morgen!“ starten; aber dafür sind wir jetzt doch ein bisschen vor der Zeit. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Deswegen beraten wir heute als letzten Tagesordnungspunkt in erster Lesung den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Düngegesetzes.“

„Herr Büdenbender, Sie haben es gesagt: Die Streichung der Stoffstrombilanz war absolut richtig. Sie bedeutete für viele Betriebe zusätzlichen Aufwand, zusätzliche Bürokratie und hatte kaum praktischen Nutzen.“

„Das Düngegesetz, das die Regierung jetzt hier vorlegt, wird weder das Wasser sauber halten noch die Bäuerinnen und Bauern fair behandeln. Das Grundproblem ist doch: Es wird zu viel und zu ineffizient gedüngt. Das hat vor allem zwei Gründe: Erstens.“

Zum Gesetz

Die Pflicht für Landwirte, eine Stoffstrombilanz über Nährstoffe im Betrieb zu führen, fällt weg. Stattdessen wird ein bundesweites Monitoring aufgebaut, das prüft, wie sich Düngung auf die Gewässer auswirkt; dafür sollen auch Daten bei Höfen erhoben werden.

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