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Mittwoch, 7. Oktober 2026Ausgabe KW 41

Echte Politik

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Debatte24. September 2026

5 Reden, 4 Zwischenrufe: So debattierte der Bundestag über 8 % des Deutschland-Umsatzes in europäische Filme und Serien

In der 96. Sitzung am 24.9.2026 sprachen 5 Rednerinnen und Redner zu „Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Förderung europäischer audiovisueller Werke durch eine …“. Hier die Kernaussagen in ihren eigenen Worten.

Stand 24. September 2026 · ca. 1 Min. Lesezeit · Die meisten Zwischenrufe kamen aus der Fraktion AfD. Was die Rednerinnen und Redner sagten.
Plenarprotokoll 21/96 des Deutschen Bundestages (Open Data)

„Hohes Präsidium! Zu später Stunde gibt es gute Nachrichten: Deutschland führt 1 : 0. Und es ist auch eine gute Stunde für den deutschen Film. Denn mit dem Gesetz, das hier vorgelegt wird, sind wir dabei, die Neuordnung der deutschen Filmbranche mit einem wichtigen Baustein zu vollenden.“

Wolfram Weimer, Staatsminister beim Bundeskanzler

„Erfolgreiche Filme entstehen so: Ein Drehbuchautor schreibt ein gutes Drehbuch, das Casting kümmert sich um die Besetzung der Positionen, der Produzent setzt das Ganze um und bezahlt dafür und ein kluger Regisseur sorgt dafür, dass es ein großes Gesamtwerk wird.“

„Herr Gläser, ich habe eine einigermaßen abgeschlossene Meinung von Ihnen und Ihrer Fraktion, aber das gerade war selbst weit unter Ihren intellektuellen Möglichkeiten. Das, was Sie hier abgeliefert haben, war vollkommen krude. US-amerikanische Streamingdienste verdienen hier gutes Geld.“

„Ja, die roten Teppiche, die wir oft sehen, sind leider nur ein kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit.“

„Kennen Sie diesen Moment im Kino, wenn es plötzlich ganz still wird? Im Kinofilm „All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“ haben die Figuren Verluste und Verletzungen hinter sich, und am Ende finden sie wieder zueinander. Wir hoffen mit, wir leiden mit, wir freuen uns mit ihnen.“

Zum Gesetz

Streamingdienste und Mediatheken müssen künftig 8 Prozent ihres in Deutschland erzielten Umsatzes in europäische Filme und Serien investieren – davon 80 Prozent in deutschsprachige und 70 Prozent in Werke unabhängiger Hersteller.

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