3 Reden, 3 Zwischenrufe: So debattierte der Bundestag über Direkte Kenntnisprüfung statt Unterlagenprüfung für Drittstaats-Abschlüsse
In der 50. Sitzung am 18.12.2025 sprachen 3 Rednerinnen und Redner zu „Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer …“. Hier die Kernaussagen in ihren eigenen Worten.
Stand 18. Dezember 2025 · ca. 1 Min. Lesezeit · Die meisten Zwischenrufe kamen aus der Fraktion AfD. Was die Rednerinnen und Redner sagten.„Zu später Stunde ein wichtiges Thema. Die demografische Entwicklung in Deutschland ist kurz- und mittelfristig einfach nicht aufzuhalten. Eine im Durchschnitt älter werdende Bevölkerung braucht mehr medizinische Versorgung und mehr pflegerische Unterstützung.“
„Der Gesetzentwurf verfolgt das Ziel, Bürokratie abzubauen, Anerkennungsprozesse zu beschleunigen und Kosten zu senken. Der Entwurf enthält positive Ansätze, stellt aber Geschwindigkeit über Qualität und schafft daher weitere Risiken für die Patientensicherheit.“
„Unser Gesundheitswesen wäre ohne internationale Fachkräfte längst am Ende, nicht weil diese Kolleginnen und Kollegen praktisch wären, sondern weil seit Jahren nicht an den richtigen Stellschrauben gedreht wird, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Fachkräfte in ihrem Beruf bleiben können.“
Zum Gesetz
Ärztinnen, Zahnärzte, Apotheker und Hebammen mit Ausbildung aus einem Nicht-EU-Staat können künftig direkt zur Kenntnisprüfung gehen, statt zuerst ihre Unterlagen auf Gleichwertigkeit prüfen zu lassen. Das spart ihnen rund 3.000 Euro an Übersetzungs- und Beglaubigungskosten.