4 Reden, 1 Zwischenrufe: So debattierte der Bundestag über Bio-Betriebe: Auflagen GLÖZ 1 und 3–7 gelten automatisch als erfüllt
In der 96. Sitzung am 24.9.2026 sprachen 4 Rednerinnen und Redner zu „Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Anpassung des GAP-Integriertes Verwaltungs- und …“. Hier die Kernaussagen in ihren eigenen Worten.
Stand 24. September 2026 · ca. 1 Min. Lesezeit · Die meisten Zwischenrufe kamen aus der Fraktion Grüne. Was die Rednerinnen und Redner sagten.„Heute Abend geht es noch mal um die GAP. Wir alle haben in den letzten Tagen viel über das Thema „Gemeinsame Agrarpolitik“ diskutiert. Heute geht es aber nicht um Kappung und Degression, auch nicht darum, wie viel Geld wir haben oder nicht haben.“
„Gott zum Gruße! Die Bundesregierung legt uns hier einen Gesetzentwurf vor, der als Entlastung verkauft wird. Das klingt zunächst ganz gut, und es klingt danach, als hätte diese Regierung endlich verstanden, unter welchem Druck unsere Landwirte stehen.“
„Wenn es im Frühjahr nicht regnet, wenn der Sommer heiß und trocken ist – und das war in vielen Regionen in diesem Jahr der Fall –, dann kann kein Gras mehr wachsen, dann geht keine Saat mehr auf.“
„Die Bundesregierung verspricht Bürokratieabbau. Der Landwirtschaftsminister sagt: „Bürokratie kostet Geld und geht zulasten der Wettbewerbsfähigkeit.“ Doch was bleibt davon in diesem Gesetzentwurf?“
Zum Gesetz
Landwirtschaftsbetriebe werden bei Agrar-Umweltauflagen entlastet: Bei zertifizierten Bio-Betrieben gelten bestimmte Auflagen automatisch als erfüllt, Betriebe mit bis zu 30 Hektar werden bei einer Auflage nicht mehr kontrolliert oder sanktioniert.