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Mittwoch, 7. Oktober 2026Ausgabe KW 41

Echte Politik

Unabhängig und werbefrei. Artikel von KI aus Bundestags-Drucksachen, stichprobenartig geprüft. Mehr

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Zinsen auf Steuernachzahlungen sollen ab 2027 steigen

Ein Gesetzentwurf soll das Steuerrecht in vielen Einzelpunkten ändern. Betroffen sind Steuerzahlende, Eltern, Beschäftigte, Arbeitgeber und weitere Gruppen.

Stand 6. Oktober 2026 · ca. 1 Min. Lesezeit
Stand des Gesetzes (DIP des Bundestags)

Höhere Zinsen beim Finanzamt

Auf Steuernachzahlungen und Steuererstattungen fallen Zinsen an. Dieser Zinssatz soll steigen. Bisher liegt er bei 0,15 Prozent pro Monat. Künftig sollen es 0,3 Prozent sein. Das soll für Zeiträume ab 2027 gelten. Wer Steuern nachzahlt, zahlt dann mehr Zinsen. Wer Geld zurückbekommt, erhält mehr Zinsen.

Entwurfvon Bundesregierung (CDU/CSU, SPD)· Chance hoch

Eltern mit Kindern im Ausland

Für Eltern ist eine Entlastung geplant. Es geht um Kinder mit Wohnsitz in der EU oder im EWR. EWR steht für den Europäischen Wirtschaftsraum. Für diese Kinder sollen die Kinderfreibeträge nicht mehr gekürzt werden. Das gilt auch für den Ausbildungsfreibetrag. Ein Freibetrag ist ein Teil des Einkommens, der steuerfrei bleibt.

Beschäftigte und Arbeitgeber

Arbeitgeber sollen dem Finanzamt mehr Lohndaten übermitteln. Bei Lohnsteuer-Kontrollen soll ein Datenzugriff möglich sein. Für Beschäftigte soll so der Aufwand in der Steuererklärung sinken. Es geht um etwa eine Minute pro Erklärung. Ab 2028 sollen Beschäftigte bestimmte Beiträge schon beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigen lassen können. Dafür ist ein Freibetrag vorgesehen.

Bisher nur ein Entwurf

Das Gesetz ist bisher ein Entwurf. Der letzte Schritt im Verfahren war am 30. September 2026. Grundsätzlich soll es am Tag nach der Verkündung gelten. Verkündung heißt amtliche Veröffentlichung. Einzelne Teile sollen rückwirkend gelten, ab 1. Januar 2020, 6. Dezember 2024 und 1. Januar 2026. Andere Teile sollen ab 1. Januar 2027, 1. Januar 2029 und 1. Juli 2029 gelten.

Was sonst noch drinsteht

Künstler sollen Ausgaben für die Altersvorsorge nicht mehr selbst angeben müssen. Das spart rund 17 Minuten im Jahr. Steuerbescheide sollen elektronisch bekanntgegeben werden können. Lizenzzahlungen bis 100.000 Euro sollen ohne Antrag freigestellt werden. Ein Zuschlag für Tierhaltung soll ausdrücklich auch bei Hopfen und Spargel gelten. Bürger sollen 117.133 Stunden Aufwand pro Jahr sparen.

Das Gesetz
  • Jahressteuergesetz 2026
    Stand
    EntwurfNoch nicht im Bundestag beraten.
    Eingebracht
    Bundesregierung (CDU/CSU, SPD)
    Dafür dürften
    CDU/CSU, SPDDie Regierungsfraktionen tragen Regierungsentwürfe in der Regel mit. Abgestimmt hat der Ausschuss noch nicht.
    Chance
    hochEingebracht von der Bundesregierung; CDU/CSU und SPD haben 328 von 630 Sitzen. In dieser Wahlperiode hat der Bundestag 156 von 163 abgeschlossenen Regierungsentwürfen beschlossen.
QuellenMit KI aus den ausgewerteten Gesetzentwürfen geschrieben, Stand 6. Oktober 2026, stichprobenartig geprüft. Maßgeblich sind die verlinkten Drucksachen.Stand und Einreicher: DIP des Bundestages. Ausschussvotum: Ausschussbericht (per KI ausgelesen, mit Zitat geprüft).Die Chance ist eine Einschätzung nach festen Regeln (Sitze, Ausschussvotum, bisherige Bilanz der Einreicher), keine Vorhersage. So schätzen wir sie einAlle Quellen und Lizenzen

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