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Mittwoch, 7. Oktober 2026Ausgabe KW 41

Echte Politik

Unabhängig und werbefrei. Artikel von KI aus Bundestags-Drucksachen, stichprobenartig geprüft. Mehr

KrankenversicherungKI

Kassenpatienten zahlen mehr zu, Zuschüsse für Zahnersatz sinken

Ein neues Gesetz soll die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen stabil halten. Es ist in Kraft. Versicherte, Arbeitgeber und Gesundheitsberufe tragen dafür mehr Kosten.

Stand 6. Oktober 2026 · ca. 1 Min. Lesezeit
Namentliche Abstimmung im Halbrund des Plenarsaals (abgeordnetenwatch.de)

Höhere Zuzahlungen

Namentliche Abstimmung · 318 Ja, 284 Nein, 4 Enthaltung, 24 nicht abgestimmt · 8 gegen die eigene Fraktion

Gesetzlich Krankenversicherte zahlen höhere Zuzahlungen. Das sind Eigenanteile, die Versicherte selbst tragen. Die Beträge waren über 20 Jahre unverändert. Künftig werden sie jedes Jahr angepasst. Die Obergrenze bleibt bei 2 Prozent der Bruttoeinnahmen. Für chronisch Kranke liegt sie bei 1 Prozent. Ziel ist ein stabiler Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent ab 2027.

Beschlossenvon Bundesregierung (CDU/CSU, SPD)

Zahnersatz und Ehepartner

Die Kassen zahlen weniger für Zahnersatz. Die festen Zuschüsse sinken auf das Niveau bis 2020. Für Härtefälle bleibt der Zuschuss bei 100 Prozent. Wer Ehe- oder Lebenspartner beitragsfrei mitversichert, zahlt ab 2028 meist einen Zuschlag. Er beträgt 2,5 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen. Kinder bleiben weiter ohne eigenen Beitrag mitversichert.

Arbeitgeber und Gutverdiener

Für Minijobber zahlen Arbeitgeber künftig mehr. Ihr Beitrag steigt auf 14,6 Prozent plus durchschnittlichen Zusatzbeitrag. Arbeitgebern entstehen 2027 Mehrkosten von rund 3,1 Milliarden Euro. Für hohe Einkommen steigt die Beitragsbemessungsgrenze 2027 zusätzlich um 300 Euro im Monat. Bis zu dieser Grenze fallen Beiträge an.

Ab wann es gilt

Das Gesetz ist beschlossen und in Kraft. Der letzte Schritt war am 10. Juli 2026. Grundsätzlich gilt es seit dem Tag nach der Verkündung. Wesentliche Teile gelten ab 1. Januar 2027. Weitere Teile folgen ab 1. Januar 2028. Im Ausschuss stimmten CDU/CSU und SPD dafür. AfD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke stimmten dagegen.

Was sonst noch drinsteht

Vergütungen von Ärzten, Kliniken und Herstellern dürfen höchstens wie die Grundlohnrate steigen. Tariflohnsteigerungen im Krankenhaus darüber werden nur zur Hälfte refinanziert. Die private Krankenversicherung spart 2027 rund 300 Millionen Euro. Vor bestimmten Eingriffen brauchen Versicherte eine ärztliche Zweitmeinung. Ohne sie zahlen sie die Kosten selbst. Ohne das Gesetz hätten Mitglieder höhere Zusatzbeiträge mittragen müssen.

Das Gesetz
QuellenMit KI aus den ausgewerteten Gesetzentwürfen geschrieben, Stand 6. Oktober 2026, stichprobenartig geprüft. Maßgeblich sind die verlinkten Drucksachen.Stand und Einreicher: DIP des Bundestages. Ausschussvotum: Ausschussbericht (per KI ausgelesen, mit Zitat geprüft).Die Chance ist eine Einschätzung nach festen Regeln (Sitze, Ausschussvotum, bisherige Bilanz der Einreicher), keine Vorhersage. So schätzen wir sie einAlle Quellen und Lizenzen

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