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Mittwoch, 7. Oktober 2026Ausgabe KW 41

Echte Politik

Unabhängig und werbefrei. Artikel von KI aus Bundestags-Drucksachen, stichprobenartig geprüft. Mehr

Einkommen und SteuernKI

Lohnsteuerhilfevereine dürfen auch bei höheren Nebeneinkünften helfen

Lohnsteuerhilfevereine dürfen nun mehr Menschen bei der Einkommensteuer beraten. Außerdem steigt ab 2027 der Mindest-Hebesatz der Gewerbesteuer.

Stand 6. Oktober 2026 · ca. 1 Min. Lesezeit
Stand des Gesetzes (DIP des Bundestags)

Grenze für Nebeneinkünfte fällt

Lohnsteuerhilfevereine helfen ihren Mitgliedern bei der Einkommensteuer. Bisher durften sie nur bei begrenzten Nebeneinkünften beraten. Die Grenze lag bei 18.000 Euro. Bei Zusammenveranlagung lag sie bei 36.000 Euro. Gemeint ist eine gemeinsame Steuererklärung von Ehepaaren. Diese Grenzen fallen nun weg. Die Vereine dürfen damit auch Mitglieder mit höheren Nebeneinkünften beraten.

Beschlossenvon CDU/CSU, SPD

Mehr Auswahl, neue Wege

Lohn- und Einkommensteuerzahlende haben mehr Auswahl. Statt eines Steuerberaters können sie einen Verein wählen. Dort zahlen sie einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Im Beispiel sind das 229 Euro. Sparer mit Aktien, Fonds oder ETFs können ihre Bank beauftragen. Sie beantragt dann die Ansässigkeitsbescheinigung. Diese ist zur Anrechnung ausländischer Quellensteuer nötig. Das spart pro Fall rund 6 Minuten und 1,20 Euro Porto.

Hochschulen, Berater, Landwirte

An oder im Umfeld von Hochschulen ist nun kostenlose Steuerhilfe erlaubt. Ehrenamtlich Engagierte dürfen dort helfen. Eine qualifizierte Person muss sie anleiten. Für Selbstständige gilt: Weitere Beratungsstellen brauchen keine eigene Leitung mehr. Zugleich können Kunden zu Lohnsteuerhilfevereinen wechseln. Die Beratung durch Vereine von Land- und Forstwirten steht in einer eigenen Vorschrift. Inhaltlich bleibt sie weitgehend gleich.

Seit September in Kraft

Das Gesetz ist beschlossen und in Kraft. Es gilt grundsätzlich seit dem 1. September 2026. Einzelne Teile gelten seit dem Tag nach der Verkündung. Ein Teil gilt ab dem 1. Januar 2027. Sportprämien der Länder sind rückwirkend ab 1. Januar 2026 steuerfrei. Im Ausschuss stimmten CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen dafür. Die AfD stimmte dagegen. Die Linke enthielt sich.

Gewerbesteuer und Grunderwerbsteuer

Der Mindest-Hebesatz der Gewerbesteuer steigt ab 2027. Er liegt dann bei 280 statt 200 Prozent. Der Hebesatz bestimmt die Höhe der Gewerbesteuer mit. Auch bei der Grunderwerbsteuer gibt es eine Änderung. Das ist die Steuer beim Kauf von Grundstücken. Die Frist für die Anzeige an das Finanzamt beträgt nun einen Monat.

Das Gesetz
QuellenMit KI aus den ausgewerteten Gesetzentwürfen geschrieben, Stand 6. Oktober 2026, stichprobenartig geprüft. Maßgeblich sind die verlinkten Drucksachen.Stand und Einreicher: DIP des Bundestages. Ausschussvotum: Ausschussbericht (per KI ausgelesen, mit Zitat geprüft).Die Chance ist eine Einschätzung nach festen Regeln (Sitze, Ausschussvotum, bisherige Bilanz der Einreicher), keine Vorhersage. So schätzen wir sie einAlle Quellen und Lizenzen

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